Frieden, Umwelt- und Klimaschutz 2022

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Termine

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Frieden, Umwelt- und Klimaschutz 2022 im Einstein Kultur, MünchenMittwoch 14.09. bis Sonntag, 18.09.2022
 

Fünf Tage mit Fotoausstellung, Kino und Kurzfilme, Workshop und Musik
im Einstein Kultur, 81675 München, Einsteinstraße 42.
 
 
Als Auftaktveranstaltung wird am Mittwoch, den 14.09.2022 in Halle 1 um 18:30 Uhr der Film „Beloved (Delband)“ von Yaser Talebi (Filmemacher-Director und Editor, Iran/Teheran) gezeigt. 
 
Anschließend findet ab 20:00 Uhr die Vernissage der internationalen Fotoausstellung in Halle 3 statt. Die Kunsthistorikerin Catharina Geiselhart spricht zu den Arbeiten von Hadi Mokhtarian, Khosro Ashtari, Jamal Shoraka, Mahya Adlparvar und Aref Shoraka.
 
Am Donnerstag, 15.09.2022 findet in Halle 2 von 15:00 – 18:00 Uhr der Workshop „Aquarell, Blumen, Blüten“ mit der Künstlerin Leila Morgenstern statt.Am Samstag, 17.09.2022 werden in Halle 1 ab 18:00 Uhr vier Kurzfilme von Komeil Soheili präsentiert.Am Sonntag, 18.09.2022 laden wir ab 18:00 Uhr zur Finissage mit Konzert von „Sina & Friends“ in Halle 3 und 4 ein.

Die Veranstaltung „Frieden, Umwelt- und Klimaschutz 2022" hat das Ziel, uns durch die ausgestellten Bilder, Filme sowie einen Workshop auf Natur und Umwelt aufmerksam zu machen und uns einen Überblick über Themen wie Klimawandel, soziale Ungleichheit sowie eine gerechtere Zukunft unserer Gesellschaft zu verschaffen. Besonders während der Pandemie-Zeit, welche alle anderen Themen überschattet hat, bleiben Umwelt- und Naturschutz zentrale Herausforderungen, während die Erde aufatmet. Weltweit werden Kohlenstoffdioxidwerte und Emissionen für einen gesunden Planeten reduziert und mehr soziale Gerechtigkeit und mehr wirtschaftliche und politische Stabilität ermöglicht.

Trotz der Pandemie dürfen die Verschmutzung der Umwelt und Natur nicht vergessen und unterschätzt werden, die im Gegensatz zur aktuellen Gefahr durch das Coronavirus eine Bedrohung auf lange Sicht darstellen. Corona gibt uns aktuell einen Ausblick auf das, was unserer Gesellschaft und den nächsten Generationen droht, wenn wir unsere Umwelt und Naturschutzziele nicht erreichen: eine weltweite Krise. Die Arbeit mit – statt gegen – die Natur und Umwelt verringert auch die Anfälligkeit der Menschen und ihre Existenzgrundlage gegenüber dem Klimawandel.

Die ausgestellten Bilder sind aus dem Norden des Irans, dem Kaspischen Meer, den Hyrkanischen Wäldern und Wüste. Sie zeigen wie die küstennahen Ökosysteme – Feuchtgebiete, Mangrovenwälder und Strandwälle – die Küsten unter anderem auf natürliche Weise vor Schäden durch Stürme und Überschwemmungen schützen und so Armut lindern und nachhaltige Entwicklungsstrategien unterstützen. Leider sehen viele Anwohner diese Gebiete als eine mächtigste Natur - und Umweltgewalt, die es zu beherrschen gilt. So begann wurden die Ökosysteme immer schneller zerstört, was zu einer globalen Schädigung im Umweltsystem führte. Der Schutz von Grundwasseranreicherungszonen und die Wiederherstellung von Überflutungsflächen schützen zum Beispiel die Wasserressourcen, sodass Dürrezeiten leichter überstanden werden können. Weltweit, besonders in den industriellen Ländern, werden Ökosysteme zerstört und dabei vergessen, dass damit natürliche und sehr preiswerte CO2-Fallen ausgelöscht werden.

Um die Umweltkatastrophen zu verhindern oder wenigstens abzumildern, ist es entscheidend Maßnahmen für unseren Planeten zu treffen und diese auch umzusetzen. Wenn wir weitermachen wie bisher führt diese Lebensweise nur zu einer noch größeren Not und sozialen Ungerechtigkeit, in der die Armen noch ärmer und Schwächere noch schwächer werden. Sei es in industriellen Ländern, wo etwa Stürme und Überflutungen die Lebensgrundlagen besiegen können, oder im globalen Süden, wo Trockenheit und Wassernot ganze Regionen in Armut stürzen können.

Natur- und Umweltschutz schützt nicht nur die Erde sondern auch uns Menschen. Er gibt uns Aussicht auf Erfolg, das Leben auf unserer Erde und untereinander auch in Zukunft zu garantieren. Weiterhin wird somit die Zivilgesellschaft sowie menschliche Gemeinschaft gestärkt und zu einer gerechteren Welt beigetragen – für heutige und zukünftige Generationen.

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten