KLAVIER & ORCHESTER SPEZIAL

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SA 09.07.2022, 19:00 Uhr

Kloster Andechs, Florian-StadlAndechsBergstr. 282346

Veranstalter: Pianistenclub e.V.

Werke für Klavier und Orchester von Mozart, Schumann und Beethoven
KLAVIER & ORCHESTER spezial

Selten wird man drei Klavierkonzerte an einem Abend hören können: Heute ist die Gelegenheit dazu im stylischen Ambiente des Florian-Stadls in Andechs. Mit den Klavierkonzerten von Robert Schumann und Ludwig van Beethovens „Emperor“ erklingen wunderbare „Schwergewichte“ der Klavierliteratur, die vielen Hörern und Hörerinnen bekannt sein werden.

Sozusagen als Appetizer gibt es mit Wolfgang Amadeus Mozarts Rondo KV 382 leichtere Kost. Das Thema des Rondos zeigt sich schlicht und galant und erinnert an ein Kinderlied, das in Variationen verarbeitet wird. Mozart hatte zu diesem Rondo wohl ein spezielles und exklusives Verhältnis: „Ich habe es besonders für mich gemacht – und kein Mensch als meine liebe Schwester darf es mir nachspielen. Heute traut sich Sylvia Dankesreiter, diese Vorgabe von Mozart zu ignorieren.

Exklusivität gibt es auch im Klavierkonzert von Schumann, ist es doch seine einzige große Komposition für Klavier und Orchester. Ursprünglich wollte Schumann das Werk als einsätzige Fantasie für Klavier und Orchester herausbringen, fand aber für dieses Format keinen Verleger. Erst als er es zu einem dreisätzigen Werk umschrieb, gelangte es an die Öffentlichkeit. Die frei angelegte Form und die Verwobenheit von Solist, heute Dmitrij Romanov, und Orchester zeichnen dieses wunderbare Werk als eines der ersten romantischen Klavierkonzerte aus.

Auch in Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 findet sich dieses Miteinander von Solist und Orchester. Hier geht es nicht mehr um den gefühlvollen Austausch beider Parts wie in der Klassik üblich, sondern quasi um eine Symphonie im Konzertformat. Beethoven komponierte dieses Werk unter dem Eindruck der Belagerung Wiens durch napoleonische Truppen. Vielleicht wollte er mit diesem strahlenden und lebensbejahenden Konzert der deprimierenden und bedrohlichen Situation etwas entgegensetzen. Passend zu seinem kraftvollen Ausdruck erhielt das Konzert, das in der Heldentonart Es-Dur steht, später durch seinen Verleger den Beinamen „Emperor“. Para Chang übernimmt den Solopart dieses berühmten Werks.

Es spielt das Freie Landesorchester Bayern unter der Leitung von Mario Krieg-Jurczyk. Moderation: Susanne Absmaier.

Die Durchführung dieses besonderen Orchesterkonzerts ist dem Pianistenclub München nur möglich durch die großzügige Unterstützung der von Gabriele Dressler gegründeten Gesellschaften „DRESSLERNATUREMUSIC DANCE“ und „DRESSLER LAW.

Susanne Absmaier/Annika Hörster

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Quelle: Veranstalter – Irrtümer und Änderungen vorbehalten

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